Austrittsmanagement

Nachfolgend finden Sie Informationen zum Austrittsmanagement für Ihren Patienten, dem aufgrund eines therapieresistenten rezidivierenden Pleuraergusses oder Aszites ein getunnelter Dauerkatheter implantiert wurde. Nach einer Instruktion eines Produktspezialisten der Firma fenik AG kann der Patient, mit Angehörigen oder der Spitex die wiederkehrenden Drainagen zu Hause selbständig durchführen.


Damit eine lückenlose Versorgung Ihres Patienten gewährleistet ist und er zur Drainage des Ergusses auch eine Instruktion und das verordnete Drainage-Set von fenik AG bekommt, möchten wir Sie bitten, folgenden Schritten unseres Austrittsmanagements zu folgen:

Welche Informationen sind wichtig für fenik AG?

  1. Bitte senden Sie uns die ausgefüllte, vom Patienten und Arzt unterschriebene, ärztliche Verordnung direkt vor bzw. nach der Implantation oder mindestens 1-2 Tage vor dem geplanten Spitalaustritt des Patienten an info@fenik.ch.
  2.  Bitte klären Sie die Wohn- und Lebenssituation Ihres Patienten ab. Wir empfehlen, dass die Patienten zur Durchführung der wiederkehrenden, temporären Drainagen und für den Verbandswechsel Angehörige, Bekannte und/oder die Spitex um Unterstützung bitten. Falls vom Patienten die Unterstützung durch die Spitex gewünscht ist, erstellen Sie für die Spitex bitte eine separate Verordnung.
  3. Falls die Patienten auf andere Abteilungen, in eine Rehaklinik, Pflegeheim oder Hospiz verlegt werden, sollten Sie uns einen Vermerk auf der ärztlichen Verordnung machen.

Bitte senden Sie uns die ärztliche Verordnung auch dann, wenn Ihnen noch nicht alle Informationen zur Verfügung stehen wie z.B. der Spitalaustritt, die Drainage-Set für zu Hause oder die weiterführende Institution. Sobald die ärztliche Verordnung bei der fenik Service Abteilung eingetroffen ist, kontaktieren wir Sie telefonisch innerhalb von 24 h um das weitere Procedere zu besprechen. Das Original der ärztlichen Verordnung geben Sie bitte Ihrem Patienten vor dem Spitalaustritt mit nach Hause, er benötigt diese für seine obligatorische Krankenversicherung.


Was ist am Tag vor dem Spitalaustritt noch zu tun?

  • Bitte führen Sie eine Drainage und einen Verbandswechsel durch.
  • Entfernen Sie bitte rechtzeitig die Dauerableitung bzw. das Drainage-System

Ilustration Einführstift von Sicherheitsventil trennen

1 | Verbindungsschlauch und Katheter trennen.

Illustration Katheter mit Alkoholtupfer desinfizieren

2 | Ventilöffnung mit Alkoholtupfer desinfizieren.

Illustration Schutzkappe an Katheter anbringen

3 | Das Ventil mit einer Silikon- oder PleurX™ Schutzkappe vor Verunreinigung schützen.


fenik Service- und Versorgungskonzept

  1. Wir versenden das verordnete Drainage -Set portofrei per Post an die Wohnadresse des Patienten
  2. Ein/e Produktspezialist/in besucht und instruiert den Patienten, die Angehörigen, den Pflegedienst oder die Pflegefachpersonen der weiterführenden Institutionen. Eine Drainage und der Verbandswechsel wird vor Ort durchgeführt und entsprechende Unterlagen abgegeben.
  3. Unterlagen zur weiteren Bestellung von Drainage-Sets und dem Zahlungsablauf werden ebenfalls erklärt und abgegeben.

Benötigte Daten

Patientenbezogene Daten

  • Name, Vorname des Patienten und Geburtsdatum
  • Vollständige Adresse, Telefonnummern
  • Datum der Entlassung
  • Katheter-Lage (zum Beispiel Pleura /Aszites / oder mehrere Katheter)
  • Drainagemenge und -frequenz
  • Besonderheiten (zum Beispiel Infektionen, Empfehlungen etc.)
  • Verordnetes Drainage-Set
  • Sehr wichtig ist ein Name und die Telefonnummer einer Kontaktperson wie z.B. Angehörigen, Bekannten, ambulanten Pflegediensten oder anderen stationären Pflegeeinrichtungen
  • Unterschrift des Patienten

Daten vom Spital bzw. der Klinik

  • Ansprechpartner /Abteilung
  • Telefonnummer
  • Adresse Spital bzw. Klinik (Stempel)
  • Verordnender Arzt (Stempel und Unterschrift)

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