Drainage- und Austrittsmanagement

Eine Therapieoption für Patienten mit einem therapierefraktären, rezidivierenden Aszites und/oder Pleuraerguss ist die Implantation eines getunnelten Pleura- oder Peritoneal Dauerkatheters.

Drainage- und Austrittsmanagement

Eine Therapieoption für Patienten mit einem therapierefraktären, rezidivierenden Aszites und/oder Pleuraerguss ist die Implantation eines getunnelten Pleura- oder Peritoneal Dauerkatheters.


Falls Sie einen Patienten direkt nach der Implantation eines getunnelten Dauerkatheters betreuen oder einen Patienten mit Dauerkatheter wieder hospitalisiert wurde, haben wir Ihnen zur schnellen Orientierung hier einige Informationen zusammengefasst.

1. Drainageanleitungen


Je nach medizinischer Verordnung, soll der Erguss intermittierend drainiert werden oder der Dauerkatheter ist permanent mit einem geschlossenen Drainagesystem verbunden. Erfahren Sie hier mehr über die temporäre Drainage auf der Abteilung.


2. Anspülen des Katheters


Je nach Verlauf der Grunderkrankung, die für die Bildung des Aszites oder Pleuraergusses verantwortlich ist, kann es durch eine hohe Viskosität, durch einen hohen Fibrinanteil oder Blutkoagel zu einer Okklusion des Katheters kommen. Falls sich diese Okklusion durch Melken oder durch eine Drainage mit Sog nicht löst, kann der Katheter angespült werden.


3. Austrittsmanagement


Informationen zum Austrittsmanagement für Ihren Patienten, dem aufgrund eines therapieresistenten rezidivierenden Pleuraerguss oder Aszites ein getunnelter Dauerkatheter implantiert wurde. Nach einer Instruktion eines Produktspezialisten der Firma fenik AG kann der Patienten, mit Angehörigen oder der Spitex die wiederkehrenden Drainagen zu Hause selbständig durchführen.

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