Durchführung der Drainage nach der Implantation und auf der Abteilung


Falls Sie einen Patienten direkt nach der Implantation eines getunnelten Dauerkatheters betreuen oder einen Patienten mit Dauerkatheter wieder hospitalisiert wurde, haben wir Ihnen zur schnellen Orientierung hier einige Informationen zusammengefasst. Je nach medizinischer Verordnung, soll der Erguss intermittierend drainiert werden oder der Dauerkatheter ist permanent mit einem geschlossenen Drainage-System verbunden.

Anleitungen zur intermittierenden Drainage mit einem drainova®-, ewimed oder PleurX™ Drainage-Set

Durchführung der ersten Drainage direkt nach der Implantation


Konnektion des Dauerkatheters direkt nach der Implantation mit einem Pneu-Pack I

Indikationen sind:

  • Zur ersten, temporären Drainage direkt nach der Implantation, bei ambulaten und stationären Patienten bis zum Spitalaustritt
  • Zur Drainage bei grossen Drainagevolumen in Intervallen
  • Zur vorübergehenden Dauerableitung bei Leckagen der Inzisionen
  • Zum passiven Ableiten von Luft und/oder Pleuraerguss bei einer Luftfistel bzw. einem Pneumothorax

Das Katheter Sicherheitsventil kann direkt mit dem Einführstift des Pneu Pack I konnektiert werden.


Konnektion des Dauerkatheters zur permanenten Schwerkraft-Drainage mit einem Pneu-Pack II

Indikationen sind:

  • Zur Drainage des Ergusses in Intervallen nach der Implantation und bis zum Spitalaustritt
  • Zur vorübergehenden Dauerableitung bei Leckagen der Inzisionen
  • Zum passiven Ableiten eines Pleuraergusses und/oder von Luft bei einer Luftfistel bzw. einem Pneumothorax

Der Pneu-Pack II wird am Luer-Lock Anschluss mit einem PleurX™ Verbindungsschlauch konnektiert und dieser mit dem Einführstift am Bajonettverschluss mit dem Sicherheitsventil des Dauerkatheters.


Konnektion des Dauerkatheters zur permanenten Drainage mit einem Spital- bzw. Klinikeigenen Sogsystem

Indikationen sind:

  • Zur Drainage mit permanentem Sog bei einem Pleuraerugss nach einer chirurgischen oder medizinischen Implantation
  • Zur Drainage mit permanentem Sog bei Luft aufgrund einer Luftfistel bzw. einem Pneumothorax

Mit dem Luer-Lock Anschluss eines PleurX™ Verbindungsschlauch, wird ein drainova™ Adapter (blau) konnektiert und mit dessen 3/8 Zoll Verbindung kann der Stufenkonnektor eines hauseigenen Sogsystems wie z.B. ein Topaz oder Sentinel Seal angeschlossen werden. Danach wird der Einführstift am Bajonettverschluss des PleurX™ Verbindungsschlauchs mit dem Sicherheitsventil des Dauerkatheters konnektiert.


Durchführung einer temporären Drainage direkt nach der Implantation und während dem stationären Aufenthalt


Falls Sie einen Patienten direkt nach der Implantation eines getunnelten Dauerkatheters betreuen oder einen Patienten mit Dauerkatheter wieder hospitalisiert wurde, haben wir Ihnen zur schnellen Orientierung hier einige Informationen zusammengefasst. Je nach medizinischer Verordnung, soll der Erguss intermittierend drainiert werden oder der Dauerkatheter ist permanent mit einem geschlossenen Drainage-System verbunden.

Anleitungen zur intermittierenden Drainage mit einem drainova®-, ewimed oder PleurX™ Drainage-Set

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